Am 13. Mai bekam ich um 8 Uhr morgens einen Notruf von meinem Redakteur: „Es gibt ein Gerücht über ein Schiffslöschfeuer am Jangtse-Fluss in Chongqing – schnell überprüfen!“ Ich rannte sofort zum Schreibtisch, öffnete die sozialen Medien und sah die viralen Posts: Rauchwolken über einem Flussdampfer, Sätze wie „Alle Passagiere evakuiert?“.
Ich kontaktierte sofort die Feuerwehr von Chongqing – sie bestätigten, dass es keine entsprechenden Einsatzmeldungen gab. Dann sammelte ich Beweise: Screenshots der gefälschten Bilder, Zeugenaussagen von Einwohnern am Ufer, die nichts gesehen hatten. Um die Daten sicher zu halten, speicherte ich alles in einem verschlüsselten ZIP-File und setzte ein Passwort, das ich mir sofort merken wollte.
Am nächsten Morgen sollte ich den Artikel einreichen – aber ich konnte das Passwort nicht mehr erinnern. Ich probierte alle möglichen Kombinationen: Geburtstage, Postleitzahlen, sogar den Namen meiner Katze. Mein IT-Kollegen versuchte es mit Tools, aber sie alle brauchten eine lange Installation und funktionierten nicht. Ich schwitzte vor Stress, denn der Redaktionstermin war in einer Stunde.
Plötzlich sagte mein Kollege Lisa: „Probier mal Catpasswd! Ich habe vor zwei Wochen meine verschlüsselte Präsentation damit wiederhergestellt – „Keine Software herunterladen, einfach die Datei hochladen“. Ich öffnete die Website, uploadete das ZIP-File und wartete. Nach etwa 20 Minuten erhielt ich eine Benachrichtigung: Die Datei war entsperrt!
Ich öffnete sie – alle Beweise waren da, genau wie ich sie gespeichert hatte. Ich reichte den Artikel rechtzeitig ein, und er half, das Gerücht schnell zu entlarven. Jetzt habe ich Catpasswd in meinen Lesezeichen gespeichert – man weiß nie, wann man es braucht.